Datum: 29. Mai 2008 Temperatur: 27 - 31° C
Wetter: Dunst, Sonne Wind: Schirokko, 25- 40 kn S

29. - ca. 31. Mai 2008
Wir verholen Medea in die Marina Sutomiscica (Insel Ugljan).
Eine wunderschöne moderne Marina, klein, ruhig, sehr sympathisch, liegt in einer Bucht umgeben von Föhrenwäldern und vielen Olivenbäumen... Das Wasser ist glasklar - vom Boot aus beobachten wir Fische, Seegurken, Seesterne... Die Wassertemperatur ist für unseren Geschmack noch etwas zu niedrig für ein Bad.

Ab heute bis Samstags soll der Schirokko wieder heftig zulegen 5-7 Bf (38 - 61 km).
Dazu möchte Werner den Navigationscomputer reparieren. Seit einigen Tagen leidet die "Maschine" an einem Stromschlag und startet nicht mehr auf. War ja ganz gut wieder einmal von Hand zu navigieren, denn mit der elektronischen Navigation wird man schon etwas faul.

Navigationscomputer reparieren

Juhui, alles funktioniert wieder. Gut einen so "cleveren" Allrounder an Bord zu haben!!!!
Jetzt haben wir Zeit für Velotouren, Spaziergänge oder sogar für einen Ausflug mit der Fähre nach Zadar....
Wir fühlen uns wie in den Ferien und geniessen jeden Augenblick!

29. Mai 2008

Stecknadel stoppt nächtlichen Wassereinbruch

Morgens um 0200 Uhr! Wasseralarm reisst uns aus dem göttlichen Schlaf. Innert Sekundenbruchteilen sind wir aus der Koje.
Alarm aus, Seeventil zu, Bilgenpumpe an, Bodenbretter raus….
Action pur!!!!

Aus der Bordtoilette läuft Wasser. Alle Schläuche und Ventile sind dicht. Doch woher kommt das hässliche Wasser????
Der Wasserfluss ist mit dem geschlossenen Seeventil gestoppt – nun heisst es Wasser schöpfen und überlegen….

Plötzlich Werners Erleuchtung: beim Lavac Vacuum WC muss das winzig kleine Luftventil am höchsten Punkt des Schwanenhalses verstopft sein. Und so läuft und läuft das Wasser ohne den Unterdruck abzubauen.

Mit einer Stecknadel das „Ventillöchlein“ durchstechen – und das Problem ist gelöst.

Kleine Ursache - grosse Sauerei!!!

Ausflüge von Sutomiscica

Marsch dem Meer entlang von Sutomiscica nach Preko, ca. 2 Std.
Sehr schöner Wanderweg durch Olivenbaum- Plantagen vorbei an wenigen alten, zum Teil zerfallenen Häusern.

Von hier fährt jede Stunde eine Fähre nach Zadar.
Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten im Dorf Preko.

Sveti Mihovil

Zu den schönsten Erinnerungen an einen Törn gehören die kurzen Abstecher auf die höchsten Gipfel von Inseln, an deren Ufer man festgemacht hat.

Aufstieg zur Festung Sveti Mihovil. Der Festungsbau befindet sich auf dem 265 m hohen Gipfel und wurde auf den Grundmauern eines verlassenen Benediktinerklosters errichtet. Die Schönheit des Ausblicks ist überwältigend.