Datum: 22. September 2008 Temperatur: 16 - 21° C
Wetter: Regen, Sonne, Gewitter Wind: SW - SE, 10 - 38 kn

Ruhige Nacht im Hafen Kiato. Nach 2 Stunden Fahrt kommen wir bei der Warteposition für den Kanal von Korinth an. Nach 20 Minuten geht es los. Hinter 2 Segelyachten und einem Cargo Schiff, das geschleppt wird, nähern wir uns der legendären Passage.

Kanal von Korinth

Der Kanal trennt das griechische Festland vom Peloponnes. Er ist 5,4 km lang und 24 m breit. Die fast senkrechten Seitenwände haben eine Höhe zwischen 55 und 80 m.

Fahrt durch die "Schlucht" ...

Mit dem Eintauchen in die "Unterwelt" leuchtet die Sonne durch den engen Schlitz. Ein einmaliges Erlebnis! Wir sind einfach Glückskinder...

Bei Blitz und Donner, Regen und Sturmwind werfen wir in der Bucht Sophikon den Anker.
Alles ist grau, nass und kalt....
So wie es aussieht wird uns der Regen und die Gewitter die ganze Nacht und morgen treu bleiben....

Nachdem wir nun 3 Wochen mit dem "Gipsy-Boot" unterwegs sind, ohne Strom, Wasser, Duschen – nur Selbstversorgung – überqueren wir den Saronischen Golf. Für die nächsten Tage haben wir einen Liegeplatz zwischen Megayachten in der ZEA Marina, mitten in Piräus (Athen) gefunden. Wir sind angenehm überrascht, wie ruhig die Marina ist. Vom Verkehr hört man kaum etwas und auch die Musik hält sich absolut in Grenzen.
ZEA ist eine Marina der Gegensätze, der unendlichen Möglichkeiten, wo riesige Motoryachten liegen, wo heute ein Steinway Flügel mit einem Kran in eine Yacht gehievt wurde, wo aber auch jeden Morgen die kleinen Fischerboote einlaufen und der karge Fang von den Fischern verkauft wird.....

Karg ist der Fischfang um Athen

Wir geniessen das Stadtleben, die riesigen Einkaufsläden und Früchtemärkte wo einfach alles zu finden ist. (In Trizonia versuchte ich vergebens während 5 Tagen Früchte zu erhalten....)
Nun werden wir eine „Grossentsalzung“ innen und aussen starten, alles ist feucht und klebt...
Dann geht es nächste Woche weiter durch die Aegaeis Richtung Mykonos.